Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.

Mecklenburg-Vorpommern
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Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.
Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.
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Hallo! Hier sind die Reisefrequenzen. Heute unterwegs auf einem Rundgang durch Stralsund an der Ostsee. Die stolze und schöne Hansestadt Stralsund, das Tor zur Insel Rügen, gehört seit 2002 zum Welterbe der UNESCO und präsentiert eine liebevoll restaurierte Altstadt. Wie immer nehmen wir Euch mit auf unseren Rundgang. 

Stralsund ist eine der wenigen deutschen Städte am Meer. Die Schöne zeigt ihre herausragende Silhouette aus der Meeresperspektive besonders selbstbewusst. So haben einst die Hansekaufleute und ihre Schiffcrews die Stadt über den Schleiern der Ostsee gesehen, während sich ihre Koggen langsam durch den Strelasund zwischen Stralsund und Rügen ihrem Ziel näherten. 

Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.
St. Nikolai in Stralsund

Die Meeresbrise der Ostsee weht durch die Straßen von Stralsund. Vom Hafen schweift sie durch Altstadtgassen und auf der anderen Seite der alten Stadtmauern über ehemals vor Angriffen schützende Teiche hinweg. Stralsund ist fast ganz vom Wasser umgeben. Frankenteich, Knieperteich  und der Strelasund sind der Schutzschirm der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten. In ihrer Mitte steht sie sicher geborgen hinter mächtigen steinernen Mauern. Aus dem Häusermeer ragen die massiven Türme der gotischen Kirchen. Staffelgiebel alter Kaufmannshäuser recken sich gerade oder auch schief gen Himmel. Verwinkelte Kopfsteinpflasterstraßen verführen uns zur langsamen Entdeckungsreise auf unserer Rundtour. Ich bin perplex. Fast jedes Haus, jede Ecke ist mit Ideenreichtum und Liebe und Geld restauriert.

Die Straßen sind neu gepflastert, als warten sie auf die voll beladenen Karren und die hastigen, nobel gekleideten Kaufleute aus der Blütezeit der Hanse. Ohne das Bündnis der Kaufleute im Wendischen Quartier, ohne Hafen und Schiffsbau und ohne die Strategie der Weltoffenheit wäre das alles Nichts.
Stralsund ist eine Perle.

1. Der Neue Markt und die Marienkirche 

Wir beginnen unseren Rundgang am weiträumigen Neuen Markt. Es nieselt, ab und zu bricht die Sonne durch das Grau der Wolken. Der Neue Markt, der heute ein Parkplatz ist, war einst der Mittelpunkt einer eigenständigen Stadt. Längst gehört er zu Stralsund. An der sichersten und höchsten Stelle steht die imposante Kirche St. Marien. Wie ein riesiges Schiff, in dessen Schutz die Stadthäuser ankern. 

Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.

St. Marien wurde 1298 erstmals erwähnt und ist ein Meisterwerk der späten Backsteingotik. Ihr roter Turm ragt als Achteck über einem massiven Viereck und erinnert mit seinen Nebentürmchen an eine Burg. 150 Jahre lang war der Kirchturm von St. Marien das höchste Gebäude der Welt. Ein 151m hoher Glockenturm und Seezeichen. Bis ihn der Blitz im Jahr 1647 traf. Jetzt sind noch 104 m verblieben. Eine Turmbesteigung bis auf die Plattform in 90 m Höhe ist eine Herausforderung, mir schwankt während der 366 Stufen und ihren Durchblicken in die Tiefe. Von oben soll der Blick bis nach Hiddensee schweifen. Heute verfängt er sich im variantenreichen Hellgrau.
Im Kircheninneren sind nur wenige Ausstattungsstücke erhalten. Zu den weltberühmten Sehenswürdigkeiten gehört die barocke Orgel, die Friedrich Stellwagen 1659 in Hamburg baute und die hinter einem der bemerkenswertesten Orgelprospekte des Frühbarocks steht.
Durch die Mönchstraße schlendern wir weiter auf unserer Tour durch Stralsund. Im 600 Jahre alten Krämerhaus schwingt auf dem Speicherboden noch immer das hölzerne gotische Aufzugsrad. Heute gehört das sehenswerte Haus zum Stralsund Museum. 
Wenige Schritte weiter verbirgt sich hinter einer Mauer das ehemalige Katharinenkloster. 1251 kamen die Dominikaner und blieben bis zur Reformation. Nach der kirchlichen Wende war das Kloster Schule, später ein Waisenhaus und schließlich ein Waffenlager. Nebenbei lernten die Gymnasiasten hinter den gotischen Wänden. Wanderprediger, Schwerter und Schüler sind dem Deutschen Meeresmuseum und dem Kulturhistorischen Museum Stralsund in diesen Gebäuden gewichen. (Beide sind aktuell 2021 aufgrund von Bauarbeiten geschlossen). 

Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.
Stralsund Museum

2. Die Ossenreyerstraße im Herzen der Stadt

Wir biegen in die Böttcherstraße ab und erreichen die Ossenreyerstraße. Sie wurde nach einer Kaufmannsfamilie benannt und ist die Flanier- , Einkaufs- und Fußgängerzone der Stadt. Früher ratterte die Straßenbahn am ehemaligen Warenhaus Tietz vorbei, dass 1902 errichtet wurde. Expressionismus gestaltet die 1927 mit einem Zahnschnittfries verzierte backsteinerne Fassade. Ein paar Schritte weiter steht eines der wenigen erhaltenen Kaufhäuser des Wertheim-Imperiums. Familie Wertheim stammte aus Anklam. Ihr erstes Warenhaus eröffneten sie in Stralsund. Heute heisst das Kaufhaus Jesske und ein Blick hinein lohnt sich. Über rötlich gestrichenen Wänden mit vergoldeten Schmucksymbolen öffnet sich die historische Kuppel. Stralsund ist die Stadt der Warenhauspioniere.
In der Badenstraße nebenan, einst nach einem Ratsherren benannt, arbeiteten die Knochenhauer und später die Kohlenhändler. Hier ist der hintere Eingang zum Rathaus. Moderne Hängesessel hängen am alten Gebälk, kleine Tische stehen davor. Statt eilender Hansekaufleute in edlen Roben, unterwegs um in den Hallen des Rathauses ihre teuersten Waren feilzubieten, sind jetzt hier junge Menschen zum Chillen. 

Der vierflügelige Mehrzweckbau ist seit dem 13. Jahrhundert der wirtschaftliche und politische Mittelpunkt der Stadt. Bis heute tagt im Obergeschoss die Stralsunder Bürgerschaft.  Darunter wurden in über 40 Verkaufsbuden Waren verhandelt. Im größten mittelalterlichen Gewölbekeller Europas lagerten Tuche, Seiden, Weine und andere kostbare Güter. Jemand spielt Didgeridoo im akkustisch hallenden Durchgang. 
Plötzlich taucht der schwedische König Gustav II. Adolf auf, der Held des Dreißigjährigen Krieges auf der Seite der Protestanten. In der Laubenhalle des Rathausdurchgangs erinnert seine Büste an den Aufenthalt des Königs und den Beginn der Zeit, in der Stralsund von 1648 bis 1815 zu Schweden gehörte. Anschließend kam die Stadt an die Preußen. 

Dann stehen wir auf dem Alten Markt. Unser Blick geht nach oben. Sieben Pfeilervorlagen unter behelmten Türmchen, Blendöffnungen und Rosetten. Die Schmuckfassade des Stralsunder Rathauses. An Sonnentagen leuchtet der Himmel durch die Fassade und die Farben himmelblau und backsteinrot sind ein schöner Kontrast. 

Neben dem Rathaus steht die Nikolaikirche. Gemeinsam sind Kirche und Rathaus eines der unschlagbar eindruckvollsten Beispiele norddeutscher Backsteingotik. 1267 wird die Kirche St. Nikolai erstmals erwähnt. Sie ist dem Schutzpatron der Seefahrer und Kaufleute, den wichtigsten Arbeitgebern der mittelalterlichen Stadt, geweiht. Ihre ältere Schwester ist die Marienkirche in Lübeck. 
Das Innere der dreischiffigen Basilika erstrahlt inklusive des Kreuzgewölbes in restaurierter leuchtender farblicher Fassung. Wir sind überrascht. Soviel Farbe. Soviel Betonung der Vertikale. Das haben wir nicht in die Gotik gedacht. Das obere Mittelschiff trägt den Fries der goldenen Wappen von 50 Ratsherren aus vergangenen Jahrhunderten. Trotz des Verlustes vieler Ausstattungsstücke während des reformatorischen Bilderbrechens von 1525 blieben herausragende Sakralgegenstände erhalten. Mein Liebling ist eine der Ältesten. Die etwas über zwei Meter hohe Figurengruppe Anna selbdritt. 1307 erstmal erwähnt, doch wahrscheinlich 30 Jahre älter. Immer noch trägt sie ein wenig Rouge auf den Wangen und Lippen. Mit freundlichem Lächeln sitzt sie in einer rot gefassten Nische. Stolz und milde. Auch wenn ein Arm, ein Kopf und ihre Reliquien längst fehlen. 
Der Hochaltar stammt wohl aus dem 15. Jahrhundert. Das in der mittigen Kreuzigungsszene zerstörte Kreuz wurde durch eine moderne Kupferarbeit von Johann-Peter Hinz ersetzt. Das neue Kreuz ragt aus dem Altarbild in die Kirche hinaus als wolle es sich zu den Gläubigen strecken. 
Einst gab es 56 Altäre. Die Altäre der Riemer und Beutler und der Schneider sind noch zu sehen und in ihren Schnitzarbeiten von unbestechlicher Schönheit. 
Staunend bleiben wir im Seitenschiff der Kirche vor einer weit ausholenden in Holz geschnitzten Erzählung stehen. Eichenholz. Um 1360 gefertigt. Wir sehen Menschen in altrussischer Tracht, Hunde, Eichhörnchen und andere Pelztiere. Eine Festung und die edel gekleideten Stralsunder Kaufleute. Es ist eine Darstellung aus der Blütezeit der Hanse. Russen mit langen Bärten jagen, sammeln Honig und Wachs und vermarkten ihre Ware an die wendischen Kaufherren vor ihrem Hansekontor. Das ist das Rigafahrergestühl. Es erzählt vom globalen Handel und dem dadurch erworbenen Reichtum. 
Trotz aller Erfolge der Hanse blieb die Zeit nicht stehen. Im Chor der Kirche hängt die astronomische Uhr von 1394, noch immer mit ihrem ursprünglichem Räderwerk ausgestattet. Doch sie tickt schon lange nicht mehr. Aber vier Weltweise zeigen den Fortgang der Zeit. Zwei aus dem Abendland sind gekrönte Häupter und zwei aus dem Morgenland mit ihren phrygischen Mützen. 
Wir treten hinaus und sind voller hanseatischer Geschichte. Das Äußere der St. Nikolaikirche wird von zwei mächtigen weiß-rotgestalteten Türmen dominiert. Nach einem Brand 1662 bekam der Südturm eine bauchige barocke Haube während der Nordturm sich mit einem flachen Zeltdach begnügt. Wie Leuchttürme ragen sie übers Meer. 

3. Der Alte Markt in Stralsund und seine Sehenswürdigkeiten

Gegenüber steht das einst schwedische Commandantenhus. Hier residierte der schwedische Garnisonskommandant unter dem schwedisch-pommerschen Wappen.
Eines der besterhaltenen Gebäude der norddeutschen Gotik am Alten Markt ist das Wulflamhaus. Sein imposanter Pfeilergiebel, farblich in rotem und dunkel lasierten Backsteinen gestaltet, ragt in den Himmel. 

Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.

Die Altstadtstraßen führen in die Vergangenheit des hanseatischen Bundes, der von Lübeck bis Danzig und bis nach Nowgorod reichte. Ein paar Schritte weiter öffnen wir die Tür zu einem weiteren gotischen Staffelgiebelhaus und stehen in der großzügigen Diele. Die Stockwerke rechts und links sind mit Galerien von der inneren Halle getrennt. Hier steht ein Stadtmodell. Aus der menschlichen Vogelperspektive wird die Lage und Struktur Stralsunds für uns sehr gut deutlich.

4. Bummel durch die Straßen der Stadt 

Stralsund ist eine befestigte Insel der Träume. Nur die konkurrierenden Lübecker schafften den Ansturm spielend, das war 1249 und damals war die Stadt noch nicht gut bewehrt. In der Stadtmauer stehen die Wiekhäuser und schließen die Lücken.  Von den einst elf Stadttoren gewähren heute zwei noch Einlass, das landseitige Kniepertor und das Kütertor Richtung Meer.
Linkerhand machen wir einen Abstecher zum Scheelehof, wo 1742 der Entdecker des Sauerstoffs Carl Wilhelm Scheele geboren wurde. Dahinter liegt, verschwiegen und verwunschen, das ehemalige Johanniskloster. Nach der Reformation wurde das Kloster ein Armenhaus und brannte 1624 großflächig ab. Seitdem stehen die Ruinen des Kirchenschiffs. In ihr warnt eine Pietá von Ernst Barlach an die Schrecken des Krieges und die Judenstele an die unendlichen Leiden des Holocausts. Nur die barocke Bibliothek des Klosters mit über 2500 Bänden blieb wundersamerweise erhalten. 
Wir gehen zurück über den Alten Markt und vorbei am symmetrisch gestalteten Chor der Nikolaikirche.

Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.

Ein Abstecher zur gotischen Kirche St. Jakobi, die ab 1303 entstand und nach Kriegszerstörung die Kulturkirche ist.

Zwei noch stehende stolze Kirchen, zwei große Verluste. Nebenan steht das Haus des Scharfrichters, das einst außerhalb der Stadt lag und mit der Bebauung nach innen rückte. In der Frankenstraße 28 finden wir eine offene Tür unter dem gotischen Giebel. Fast ein Geheimtipp. Wir stehen in einer Kaufmannsdiele, schauen nach oben auf die Galerien und durch eine Öffnung in der Decke bis zum Aufzugsrad. Sein Besitzer, Josef Wycisk, hat das Haus mit privaten Mitteln saniert und die ganze Geschichte Stralsunds darin gesammelt. 

5. Am Stralsunder Hafen 

Ganz nah am Hafen, am Rande der alten Stadt, steht das Heiliggeisthospital, Hospital St. Spiritus, seit 1256. Die Kirche ist Efeu bewachsen romantisch. Doch die eigentliche Idylle verbirgt sich dahinter. Ein Säulengang, romantische Fachwerkhäuser, Stockrosen blühen davor.
Endlich, der Hafen. Die Preußen haben die vorgelagerten Inseln angelegt, auf denen heute die Speicher und Lager stehen. Es gibt die neuen der MV Werften und die alten, direkt vor der Stadt. 
Wie eine natürliche Reuse liegt der Strelasund zwischen dem Festland und der Insel Rügen. Dieser Meeresarm der Ostsee hat Stralsund den Namen gegeben und den Reichtum gebracht. Er treibt den Stralsundern die Fische in die Netze und bietet Platz für einen vor Stürmen geschützten Hafen. Im Mittelalter gelang so der finanzielle und prestigereiche Aufstieg. Der Hafen war die Lebensader und der Hering als Fastenspeise aller Katholiken sozusagen die Silberader.
Die Stralsunder handelten global. Bei archäologischen Grabungen fand man Kohle aus Durham/UK, angelandet im 13. Jahrhundert. Seide aus China, die im 14. Jahrhundert über Flandern kam. Und den Beweis des Fortschritts im Schiffsbau. Das älteste Heckruder. Damit wurden die Koggen beweglicher. 

Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.

Am Hafen liegt heute die Gorch Fock I. Zum Ende des 2. Weltkriegs versenkt, wurde sie wieder gehoben und steht inzwischen saniert den Besuchern offen. Die alten Hafenspeicher nebenan sehen aus wie Dornröschenschlösser. Zwischen den manifesten preußischen Bauten aus Backstein leuchtet eine strahlend weiße Fassade. Das ist der Publikumsmagnet Ozeaneum.

Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.

Besonderer Anziehungspunkte in diesem futuristischen Bau der Architekten Behnisch & Partner sind die Modelle von Walen. Aquarien geben Einblicke in den Lebensraum Nord- und Ostsee sowie den Nordatlantik. Die Reise durch die Unterwasserwelt beginnt direkt im Hafenbecken von Stralsund. 
Wir entscheiden uns für Fisch auf dem Brötchen. Für Bismarckhering vom Fischhandel-Rasmus. Bismarckhering ist eine Erfindung aus Stralsund, erstmals aufgetischt für den Reichskanzler Otto von Bismarck anlässlich seines Besuches 1871. Dazu ein Bier. Seit 1827 braut die Störtebecker Brauerei mehrfach ausgezeichnet Grünes Gold und Hopfenbombe.

Nach allen Eindrücken haben wir Lust auf Meer. Das gibt’s an der Stralsunder Sundpromenade und wenn das Wetter wärmer wäre im Strandbad
Stralsund ist wie Vineta, wie ein Traum aus dem Meer. 

Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.
Ein Relief mit allen Sehenswürdigkeiten Stralsunds auf einen Blick

Das waren die Reisefrequenzen. Heute unterwegs zu den Sehenswürdigkeiten in der Hansestadt Stralsund.

Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.
Die Marina im Stralsunder Hafen

Unsere Tipps in Stralsund für Euch:
Wo: Stralsund
Was: Stadtrundgang
Bester Blick über die Stadt: Drei Vorschläge: Vom Turm der Marienkirche. Während der Hafenrundfahrt. Vom Parkdeck 9 des Parkhauses am Hafen.
Infos: Infos zu den Warenhäusern und dem jüdischen Leben in Stralsund https://historische-warenhaeuser-stralsund.de/
Falls es regnet in Stralsund: Besuch der Warenhäuser, der Gastronomie oder der Museen. Und der tollen Kirchen St. Nikolai und St. Marien. Das Ozeaneum, das Meeresmuseum, das Kulturhistorische Museum mit altem Kaufmannshaus in der Mönchstraße 38. Mein Tipp: 1. Die Welterbeausstellung in der Ossenreyerstraße 1, guter Einblick in die Geschichte Stralsunds. 2. Wie der Schritt in eine andere Zeit ist der Besuch im Haus von Josef Wycisk in der Frankenstraße 28. 3. Das Spielkartenmuseum mit seinen alten Druckmaschinen – Stralsund war ein Spielkartenimperium – ist spannend. Katharinenberg 8.
Ein Besuch im Theater.
Food: Gutes Essen gibts im Scheelehof in der historischen Diele des Kaufmannshauses. Im Schipperhus natürlich Fisch. Und Bismarckhering bei Rasmus.
♥️ Unser Lieblingsplatz: Die Altstadtgassen. Einfach schlendern und schauen.

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2 Gedanken zu „Stralsund. Eine Hansestadt an der Ostsee wie ein Traum aus dem Meer.“

  1. Ich bin wirklich perplex, Stralsund war für mich der Name einer Stadt am Ostseestrand. Doch durch Deine Stadtführung, liebe Marike, öffnest Du mir wunderbare Ein- und Anblicke dieser Hanse-Stadt. Voran glänzen ungeahnte Superlative: War der Turm von Sankt Marien wirklich das höchste Gebäude der Welt?! Mich beeindrucken die beispiellos ideenreich und wertvoll gestalteten Gebäude dieser Stadt. Und als gute Geister grüßen in der Stadt vier Weltweise – paritätisch auf Abend- und Morgenland weisend!
    Deine Ratschläge, auch bei Regen und mit Appetitt sich in dieser Stadt wohl zu fühlen verlocken mich wirklich zu einer Reise nach Stralsund.
    Herzlichen Dank für diese wunderbare Eröffnung!

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    • Herzlichen Dank für den aufmerksamen Kommentar, liebe Irmgard! Ja, Stralsund ist bei jedem Wetter für Stadtfans, erst recht für diejenigen mittelalterlicher Städte, absolut eine Reise wert.

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