Lehnin. Das Ufercafé. Ein Kunstort ist ein Traumort.

Hallo! Hier sind die Reisefrequenzen zum Lesen. Nah ist’s auch schön.

Unser heutiges Ziel ist das Lehniner Institut für Kunst und Kultur und das Café am Klostersee. Vom Lehniner Kloster aus gehen wir rechtsherum ein Stück am See entlang, mal ist es die Straße, mal ein Weg. Unterwegs treffen wir eine ältere Dame in Rosa im Rollstuhl. Ihr Begleiter schiebt sie und wir plaudern uns durch das Lehniner Leben. Während sie noch an den letzten Vorgärten vorbeirollt, der ewigen Goldrute und den auffallend riesigen rosa Roseneibischen, schwärmt sie von farbharmonischer Erdbeerbowle im Café am See. Heute, an diesem Tag, ist ohnehin alles rosa. Die Stimmung, das Licht und nur der Himmel darüber im typisch märkisch lichten Blau. 

Ein paar Meter noch, dann sehen wir den Eingang. Eine ungenutzte Lagerhalle, eine Metallskulptur oder doch nur ein altes Maschinenteil und ein weit offenes Tor. Nebenan stehen eine renovierte Halle und ein neu errichteter Gebäudetrakt, dazwischen und um uns herum Skulpturen verschiedenster Stilrichtungen. Das Wortspiel ARTORT hängt in roten Buchstaben an einer Backsteinwand. Der Kunstort Lehnin war einmal ein Sägewerk und ist jetzt ein phantastischer Platz.

Lehnin. Das Ufercafé. Ein Kunstort ist ein Traumort.

Auf der grünen Rasenfläche finden wechselnde Kunstausstellungen statt und Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien warten auf unsere Entdeckung. 

Lehnin. Das Ufercafé. Ein Kunstort ist ein Traumort.

Es gibt kein Halten mehr, unten ist der Klostersee. In einem Mini-Amphitheater sitzen wir gemütlich und schauen auf das stille Wasser. 
Das Lehniner Institut für Kunst und Kultur e.V. ist nicht nur ein ARTORT, sondern auch ein Traumort. 
Einfach am See sitzen, abends Feuer in der Feuerschale entzünden, mit dem Ruderboot über den See gleiten, das wäre schon alleine schön. Doch hier gibt es neben dem Skulpturenpark noch die Galerie und die Angebote der Jungen Kunstschule, die Kunsthalle und die Werkstätten. Es werden Kurse angeboten und ein Artist-in-residence Programm. Kunst anschauen ist es ein gutes Ziel an diesem Ort. 

Die großen Buchstaben des SEEWEGs führen zum Café. Das Ufercafé ist ein Glaskubus mit einer Terrasse fast über dem Wasser. Siegmund Rahl hat die lichtdurchflutete Architektur aus Glas und Holz entworfen und umgesetzt. Wir schlendern langsam auf den Eingang zu, da wird es plötzlich laut. Die Dame in Rosa ruft. Sie hat mit ihrer Begleitung den besten Aussichtsplatz, das ist der Vorteil der lokalen Kennerin. Und prostet uns mit rosa Erdbeerbowle zu.

Das Lehniner Institut für Kunst und Kultur wurde 1991 vom Maler und Bildhauer Eckhart Haisch gegründet. Die Atmosphäre erinnert uns an die Aufbruchjahre nach dem Mauerfall. Das Institut bietet ein interdisziplinäres Angebot für Bildende Kunst, Literatur und Musik, Theater und Tanz, für internationale Ausstellungen, Symposien und Workshops. Gästezimmer werden vermietet. Es ist ein Ort des Unfertigen, des Noch-im-Werden, des sich Veränderns. Ein magischer WEGSEE Ort. An dem auch einfach Gästezimmer vermietet werden.

Lehnin. Boote des Skulpturenparks im Klostersee.

Was: Lehniner Institut für Kunst und Kultur e.V. Öffnungszeiten am Wochenende in der Sonnensaison.Kunst, Café, Bootsverleih, Übernachten, Wandern
Nebenan: Strandbad Lehnin zum Schwimmen und mit gemütlichen Sesseln für einen Drink.
Nebenan: Kloster Lehnin 

Wo: Lehnin, am Klostersee

Das waren die Reisefrequenzen zum Lesen. Heute zum Institut für Kunst und Kultur in Lehnin. Nah ist´s auch schön.

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