Caputh. Zu Tussy II und Albert Einstein.

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Caputh. Zu Tussy II und Albert Einstein.
Caputh. Zu Tussy II und Albert Einstein.
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Hallo! Hier sind die Reisefrequenzen. Nah ist’s auch schön. Heute nach Caputh an den Schwielowsee bei Potsdam.

Wir sind Reiseleiter und wir sitzen fest. Unsere Ziele sind fern und unsere Gäste auch. Also ist die Fantasie unser Luftschiff, wir beginnen die Reise. Ein Ausflug während der Corona-Pandemie.

Wir nehmen Sie und Euch mit, jetzt gleich, zum heutigen Ziel. Zur Kurfürstin Dorothea, zum Nobelpreisträger Albert Einstein und zu Tussy II.
Wo? In Caputh. Am Fluß, im Schloß, am See, am Waldrand, im Haus. Etwa 10 km von Potsdam entfernt und per Bus, per Rad auf dem Radweg, zu Fuß über einen ausgeschilderten Wanderweg oder per Auto immer dem Ufer des Templiner Sees folgend zu erreichen. Oder per Ausflugsdampfer auf dem See. Innenbesichtigungen von Schloß, Haus und Kirche mit Abstand und Maske, problemlos und nirgends überfüllt. Getränke und Picknick kann, muß aber nicht in den Rucksack. Es gibt Lokale, Imbissbuden und Läden unterwegs. Der freie Platz im Rucksack kann im Sommer für Wasserratten mit Badesachen und für Leseratten mit einer Biografie über Albert Einstein gefüllt werden. Theodor Fontane war, wie überall wo es schön ist, ebenfalls schon da. 

Erkundungen in Caputh

Caputh. Schon der Ortsname verlangt nach Kenntnis. Wie kaputt er klingt, wenn er falsch ausgesprochen wird, liegt auf der Zunge. Auch die freundliche Stimme des Navis nutzt dieses Ablenkungsmanöver. Dabei ist der Ort selbst von keiner Schönheit. Nichts, was uns hier zum längeren Verweilen einlädt. Uns verführt die Lage und die Spuren derer, die hier lebten. Der eigenwillige Ortsname wurde aus dem Wendischen, der slawischen Sprache der frühen Siedler, abgeleitet. Der Huf, oder  „Kopyto“ , soll auf eine hufeisenförmige Landschaftsform verweisen. 

Uns zieht es ans Wasser. Auf der einen Seite des Dorfes ist der Caputher See. Auf der anderen Seite fließt behäbig die Havel, die sich bauchig zum Templiner See und zum Schwielowsee erweitert. Die enge Stelle zwischen den Seen ist das Caputher Gemünde. Es bot einen guten Platz für eine Siedlung, Wald, Fisch, Wasser war genügend vorhanden. 1317 wurde das Dorf erstmals in einer Chronik erwähnt. 

See
Caputher Gemünde

Das Schloss in Caputh

Wir entscheiden uns als erstes für die Havel und spazieren am Ufer entlang durch den Schloßpark unter den prächitgen alten Bäumen. Gelb leuchtet das kleine Schloß zwischen den Bäumen. Der Große Kurfürst schenkte seiner zweiten Frau, der Kurfürstin Dorothea, dass Haus am See. Dorothea läßt es zu einem barocken Sommerschlößchen umbauen, eine Dreiflügelanlage mit MIttelrisalit, ganz al  la mode in der barocken Zeit. Der Haupteingang ist ein reprästentativer Treppenaufgang mit Blick über die Parkwiese auf den Templiner See, der Ehrenhof zur Vorfahrt für die Kutschen liegt auf der Landseite neben der alten Chausee. Schloß Caputh wird ein Schloß zum Feiern, für Events zu denen die Etikette auch mal locker gelassen wird und zum Übernachten der höfischen Jagdgesellschaften. 

Es ist ein kleines Schloß, eher größeres Haus. Gut für uns, denn heute strahlt die Sonne über die glitzernden Wasserflächen und das Draußensein einfach zu schön. Das Haus in Caputh war Dorotheas Lieblingsort. In den 10 Jahren, die sie ihren Mann überlebte, war sie, so wird vermutet, fast immer hier. 
Wir treten ein. Im Eingang zeigen alte Ansichten das Schloß Caputh. Im Inneren teilen sich die Wege zu den Zimmern der Kurfürstin und denen des Kurfürsten. Von der Decke des Festsaals schaut Minerva, die Beschützerin der Künste und Wissenschaften und das Schlafzimmer der Kurfürstin ist groß genug für eine Audienz, ganz im französischen Stil. 
1662 hatte der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm das Haus dem kurfürstlichen Quartiermeister Philipp de Chiese (auch Philippe de la Chièze) geschenkt. Der Armeelogistiker ließ auf den Resten eines alten Landhauses ein Neues errichten. Diese Grundstruktur steht, um- und ausgebaut, bis heute. Der Große Kurfürst jedoch entschied sich um. Er tauschte das Gut für seine zweite Frau zurück. Oranienburg für Henriette, seine erste Frau und nun Caputh für Dorothea. 
Sein Nachfolger, der erste König in Preußen, ließ es königlich aufhübschen. Auch er wollte es seiner Frau Sophie Charlotte schenken, doch die nahm dann lieber das Schloß, das später Charlottenburg hieß.
Den berühmten innenarchitektonischen Höhepunkt des Schlosses konnte Dorothea noch nicht kennen. Erst 50 Jahre nach ihrem Tod ließ ausgerechnet der Sparfuchs Friedrich Wilhelm I einen Gewölbesaal mit über 7500 blau-weißen Fayence-Fliesen aus den Niederlanden ausgestalten. Der gotische Saal im Souterrain wurde zum festlich, kühlen Sommerspeisesaal. Friedrich Wilhelm I hat hier seine Vorliebe für den niederländischen Wohnstil kultiviert. Von den damals in den Niederlanden georderten Fliesen sind die meisten erhalten, etwa 200 wurden von der Stiftung nachgekauft und einige restauriert und retouchiert. Auf den Fliesen wird gesegelt, werden Fische gefangen, Ballspiele gespielt und auf Stelzen gelaufen. Ein kühler Glanz in weiß und blau.

Der Nachfolger Friedrich II. konnte weder der Havel noch der Jagd viel abgewinnen. Er verpachtet die Anlage an eine Färberei für türkische Garne und eine Weberei für Englischleder, einen damals sehr angesagten Baumwollstoff. 1820 erhielt der Generalleutnant von Thümen das Schloß in Erbpacht. Die alte märkische Adelsfamilie kennen wir aus dem Podcast „Blankensee“. August von Thümen nutzte seine guten Beziehungen zum General-Gartendirektor Peter Joseph Lennè. Der Park wurde neu angelegt und auf die barocken Formen zugunsten der englischen Mode keine Rücksicht genommen. 1908 übernahm der Neffe,  Rittmeister Alfred von Willich das Schloß und nutzte es als Wohnhaus. 1945 wurde die Familie im Zuge der Bodenreform enteignet und im Schloß eine Berufsschule untergebracht. Heute gehört das Schloß zur Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten. 

Wir strebe weiter und kommen nicht doch nicht fort. Gleich neben dem Schloß, vor dem efeubewachsenen Haus mit der blauen Tür steht eine weiße Bank. In blauer Schreibschrift ist auf der Rückenlehne: Literarische Ladestation

Zeit, Fontane Beschreibungen über Caputh aus dem Jahr 1869 zu lesen: 
„Jenseit des Staketenzaunes ging das Leben des Dorfes stillgeschäftig seinen Gang: junges Volk, die Sense auf der Schulter, eilte zur Mahd hinaus; Kinder mit Erdbeeren kamen aus dem Walde; Schiffersleute, in weiten Teerjacken, schritten auf den See zu. Ein anmutiges Bild. (….) Ein Wagen fuhr vor, ein vollgestopfter Kremser. Vormittagsgäste; unverkennbar eine animierte Gesellschaft. Ältliche Herren, junge Damen; aber nicht zu jung.
Boßdorf sprang an den Wagen. Als er wieder an mir vorbei wollte, suchte ich ihn zu fassen und fragte leise: »Potsdamer?« Er aber – mit einer Handbewegung, in der sich eine Welt widerstreitender Empfindungen: Diensteifer und Geschmeicheltsein, Verlegenheit und ironische Schelmerei aussprach – antwortete im Vorüberfliegen: Berliner.
Berliner. Es gereichte meiner Menschenkenntnis wenig zur Ehre, diese Tatsache auch nur einen Augenblick verkannt zu haben. Es war Vollblut. (….)  Es gibt zwei Arten von Landpartien. Da sind zunächst die heiteren. Sie sind weithin kenntlich durch ihren starken Prozentsatz an Kindern; nie weniger als die Hälfte. In dem Moment der Landung, wo immer es sei, scheint die Welt aus lauter weißgekleideten kleinen Mädchen mit Rosaschleifen zu bestehen. Die Väter bestellen den Kaffee; das Auge der Mutter gleitet befriedigt über die glücklichen Gänseblümchen hin, von denen immer drei auf den Namen Anna und sechs auf den Namen Martha hören. Nun geht es in die Wiese, den Wald. Die Parole ist ausgegeben: Erdbeeren suchen. Alles ist Friede; die ganze Welt ein Idyll. Aber schon beginnen die dunklen Wetter zu brauen. Mit dem Eintritt in den Wald sind die weißen Kleider ihrem Verhängnis verfallen. Martha I. ist an einem Wacholderstrauch hängengeblieben, Martha II. hat sich in die Blaubeeren gesetzt – wie Schneehühner gingen sie hinein, wie Perlhühner[375] kommen sie wieder heraus. Der Sturm bricht los. Wer je Berliner Mütter in solchen Augenblicken gesehen, wird die kriegerische Haltung der gesamten Nation begreiflich finden. Die Väter suchen zu intervenieren. Unglückliche!“

Leuchter in Kirche

Uns rettet die Dorfkirche schräg gegenüber, in der Mitte des 19. Jahrhunderts von August Stüler im Stil des Historismus geplant. Unter dem blauen Sternenhimmel über dem Altar ist es ganz ruhig.

Ein Spaziergang um den Caputher See

Auf zum See. In ungefähr 1,5 Stunden ist er umrundet.  Zugegebenermaßen, die ersten Meter sind langweilig. Häuser mit Vorgärten links und rechts, Straße, wenn auch kaum befahren. Und dann wird plötzlich alles ganz romantisch, der Weg wird zum Waldpfad und führt zu Schilf und Badestellen. Unzählige Seerosen blühen weiß auf dem Wasser, die Äste der Bäume hängen bis auf die glitzernde Oberfläche. Hätten wir den Farbkasten dabei, würden wir Monet. Die Sommerwolken spiegeln sich im Wasser. Ein Wanderer, der uns begegnet, schwärmt von den zu jeder Tageszeit unterschiedlichen Wasserfärbungen.

Die Stimmung ist so still, bedächtig fast. Der Kuckuck ruft, gelbe Lilien blühen am Ufer. Einzelne Ruderboote liegen auf dem See. Sie heißen „Krümel“ oder „Nixtun“ und ihre Namen passen gut zur Stimmung hier am See.

Teichrosen, See

Nach der Runde Natur wollen wir endlich zu Tussy II. Sie hängt am Seil. liegt auf dem Caputher Gemünde zwischen Caputh und Geltow und mit ihr lässt sich so schön der Sonnenuntergang beobachten. Sie ist doch nur ein Boot, eine Seilfähre. Seit 1853 verbinden Seilfähren die beiden Ufer, die neue Tussy II ersetzte 1998 die alte Tussy. Autos nimmt sie auch mit. Am Ufer brummt der Bär. Die Promenade ist gut besucht und das Restaurant Fährhaus bietet gutes Essen und schöne Plätze mit Blick.

Seilfähre
Die ausrangierte alte TussyI

Unser letztes Ziel in Caputh ist das Sommerhaus von Albert Einstein

Die Geschichte Albert Einsteins in Caputh sollte mit einem Geschenk beginnen. Allerdings mit einem Geschenk, daß nie verwirklicht wurde. Die Stadt Berlin (hör ich’s schon lachen?) wollte dem Nobelpreisträger Albert Einstein zu seinem 50. Geburtstag ein Haus mit Seegrundstück vermachen. Doch die Suche dauerte unendlich lange und war von Mißerfolgen geprägt. Schließlich fand und kaufte Einstein sein Haus selber, nicht am See, sondern ruhig, abseits, am Waldrand mit Blick auf ein kleines Stück vom See. Es war das Grundstück des Regierungsbaumeisters Stern und da man sich kannte, wurde der Kaufvertrag schnell rechtskräftig.

Das Einsteinhaus. Wir gehen eine kleine Steigung hinauf zum Waldrand. Es ist das letze Haus der Straße. Von unten schon war es zwischen Bäumen, Sträuchern und Neubauten zu sehen. Hier ist es ruhig, wenige Besucher sind da. Keine Spur vom Rummel um Tussy II. Es ist ein braunes Holzhaus mit großen französischen Fenstern, weiß gestrichenen Fensterrahmen und Fensterläden. Ein Sommerhaus, 10 steile Minuten vom Templiner See entfernt. Einstein ließ es vom jungen und später bekannten Architekten Konrad Wachsmann bauen, der, so wird berichtet, charmant, energisch und etwas hochstaplerisch bei Ehefrau Elsa Einstein um den Auftrag warb. Elsa Einstein entschied sich für Wachsmann als Architekt. Und nachdem er seine allzu fortschrittlichen, dem Bauhaus entsprechenden Ideen etwas abgeändert hatte, bekam er den Zuschlag für das Projekt. Die Firma Christoph&Unmack AG in Niesky, für die Konrad Wachsmann arbeitete, ließ das Haus am Firmenstandort erstmal probehalber aufbauen, um kein Risiko angesichts des hochdotierten Bauherren einzugehen.
Wir schauen auf das Haus, zwei Hälften sind es quasi, die eine mit einem Ziegeldach und die andere mit einem flachen, das als große Terrasse genutzt wird.

Haus mit Treppe
Das Sommerhaus von Albert Einstein

Der Ticketverkäufer trägt einen stylishem Männerdutt und erläutert kurz die Regeln. Fotografieren ja, aber auf keinen Fall die Nachbarhäuser.
Dann treten wir ein. Ich bin gespannt. Zufällig wurde das Haus, in dem ich wohne, im gleichen Jahr gebaut. 1929. Sofort erkenne ich die runden Lichtschalter und die gerippten Heizkörper wieder. Die Durchreiche aus der Küche ins Speisezimmer ist mir vertraut.
Ansonsten ist alles anders. Einsteins Sommerhaus ist ein klar strukturiertes Holzhaus in Blockbauweise. Oregonpinie und galizisches Tannenholz, die äußere Verkleidung ist aus Douglasien. Das Holz ist lasiert, außen in braunrot und innen, im oberem Stockwerk, in hellpastellen Grün- und Blautönen. Diese Farben! Es ist wie ein Stück See. im Haus. 

Albert Einstein liebte das Wasser und und er liebte die Ruhe. So wird berichtet, dass es im Haus kein Telefon gab. Sollte jemand mit dem Nobelpreisträger telefonisch sprechen wollen, musste er beim Töpfermeister Wolff anrufen, der dann die Einsteins zum Telefon rief. Später schenkte Elsa Einstein dem Töpfermeister eine Trompete und ein Signalsystem wurde entwickelt. Einmal lang und laut trompetet verlangte nach Einstein selbst. So wird berichtet. 

Aufs Wasser ging Einstein am Liebsten mit „Tümmler“ und hin und wieder mit einer Geliebten. Tümmler war sein Segelboot. Die Berliner Handelsgesellschaft, eine Bank, hatte ihm das 15.000 Mark teure Boot geschenkt. Segeln war eine große Leidenschaft von Albert Einstein, dabei konnte er gar nicht schwimmen. Auf allen Fotos, die es vom segelnden Einstein gibt, sieht er glücklich und selbstgewiß aus. Auf einigen Fotos ist auch seine Freundin Grete Lebach dabei. Die Österreicherin soll einmal wöchentlich nach Caputh gekommen sein. Sie brachte selbstgebackene Vanillekipferl für Elsa Einstein mit, die daraufhin dann einen Tag lang zu Besorgungen nach Berlin aufbrach. Kein Tagebuch berichtet über die Gefühlswelt der Beteiligten. 

Wir stehen auf der Terrasse. Der Blick schweift über Wipfel und die Dächer der Nachbarhäuser bis zum See. Gänsehaut läuft über meine Arme. Hier stand Albert Einstein, seine Frau, seine Familie. Hier standen mindestens sechs Nobelpreisträger, die Einstein in Caputh besuchten. Welch ein Ort. Ein Ort, um das Schreibheft aufzuschlagen und Gedichte zu schreiben. Für eine neue physikalische Theorie reicht unser Wissen nicht. Von unten hören wir die Stimme des Ticketverkäufers, er erklärt gerade einer jungen Frau den Zusammenhang zwischen veganer Ernährung und Potenz.

Die Einsteins haben ihr Haus nur kurze Zeit genießen können. 1933 musste Einstein auswandern, 1935 wurde das Haus enteignet und unter Wert der Gemeinde Caputh verkauft. Von 1945 – 78 als Wohnhaus vermietet und in den folgenden Jahren von der Akademie der Wissenschaften der DDR saniert. Damals konnte der Architekt Konrad Wachsmann, kurz vor seinem Tod, die Renovierung /Restaurierung unterstützen. Heute ist die Hebräische Universität Jerusalem Haupteigentümerin innerhalb einer Erbengemeinschaft, sie nutzt den Ort für Seminare und Veranstaltungen. Nur noch die Außenhaut ist da, kein Mobiliar, keine Erinnerungsstücke. Das Haus allein beeindruckt. 

Den Hang hinunter gehen wir zurück ins Dorf. Das Dorf, daß jahrhundertelang trotz der dicken Fische im Wasser keine Fischereirechte besaß, erlebte den Aufschwung mit dem Aufschwung Berlins. Mit der zunehmenden Schifffahrt entstanden kleine Werften für Kähne, die Ziegel aus Glindow wurden für den Bau Berliner Mietshäuser transportiert. Dann kam der Obstanbau hinzu, um die Großstadt zu füttern. 1923 wurde der Bahnhof gebaut und die Fahrt nach Berlin noch einfacher. 1961, der Mauerbau, unterbrach diese Nabelschnur. Lange schon kommen die Berliner wieder, am Wochenende zum Ausflug, als Immobilienkäufer für die Ruhe am See, als Künstler und solche, die es noch werden wollen.

Wir haben gar nicht alles gesehen. Es bleibt noch das von außen sehr malerische Heimathaus und die Ausstellung „Einsteins Sommer-Idyll“ im Bürgerhaus.
In Caputh geht der Tag schneller vorüber als die Fähre übers Gemünde gezogen wird. Und da gibt es Menschen, die den ganzen Templiner und Schwielowsee an einem halben Tag umrunden. Wir kommen wieder.
Auf dem Rückweg nach Potsdam noch ein Stop am Forsthaus Templin. Ein guter Ort für den Ausklang. Es gibt eine Badestelle, einen großer Biergarten und ein Bier aus der Braumanufaktur.

Ein Ausflug nach Caputh.
Tipps und Sehenswürdigkeiten:

Was: Das Schloss, das Sommerhaus von Albert Einstein, die Kirche, die Fähre. Am See, im Wald. Mit gutem Schuhwerk und Badegelegenheiten im Caputher See und im Schwielowsee. Ausflusgdampfer halten auch in Caputh.
Wo: Caputh bei Potsdam.
Food & Swim: Forsthaus Templin. Hier gibt es auch eine schöne Badestelle und einen Bootsverleih nebenan. In Caputh das „Fährhaus“ zum Speisen.
Alle Tipps sind unsere Lieblingsempfehlungen, unbezahlt und ohne Auftrag.
♥️ Unser Lieblingsplatz: Die Fähre. Der Blick vom Einstein-Haus. Der See. Der Fliesensaal im Schloß.
🗝 Wir führen Euch gerne persönlich durch Caputh oder durch andere Orte der Reisefrequenzen

Das war die Reisefrequenz in Caputh unterwegs. Nah ist’s auch schön. 

2 Gedanken zu „Caputh. Zu Tussy II und Albert Einstein.“

  1. Liebe Marike, ich bin sehr erfreut, dass Du so aktiv bist…es tröstet mich, dass es weitergeht und es ist ein angenehmes Vehikel, das Luftschiff der Phantasie.

    Christian Morgenstern sagt es so:
    Gib, gib und immer wieder gib der Welt,
    und laß sie, was sie mag, dir wiedergeben;
    tu alles für, erwarte nichts vom Leben, –
    genug, gibt es sich selbst dir zum Entgelt.

    Danke 🙂

    Antworten
    • Lieber Matthias, danke für die so treffende literarische Ermunterung! Möge es uns alle tragen, dieses Luftschiff der Phantasie. Liebe Grüße!

      Antworten

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